Sozialdienst katholischer Frauen e.V.
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Jugendhilfe

"Gemeinsam sind wir stark!"

Unsere Schüler besuchen unsere sozialpädagogischen Tagesgruppen, die sich im selben Haus wie die Säntisschule befinden. Dies ist ein Angebot der „Hilfen zur Erziehung“ und wird in einem gemeinsamen Hilfeplanprozess mit Beteiligung der Familie, den Erziehern und Lehrern sowie dem Jugendamt vorgeschlagen.
In unseren Tagesgruppen finden die Kinder und Jugendlichen einen für sie geeigneten Entwicklungsraum, in dem sie ihre sozialen und emotionalen Kompetenzen erweitern und zeigen können. Der Tagesgruppenalltag ist klar strukturiert: Er beginnt mit dem gemeinsamen Mittagessen, einer Lernzeit und der anschließenden gemeinsamen Gruppenprojektzeit. Erzieher, Sozialpädagogen und Lehrer arbeiten hier„Hand inHand“. Unterschiedliche Angebote zur individuellen Förderung wie zum Beispiel Jungen- und Mädchenarbeit, erlebnispädagogische Kletter-, Kanu- und Segelangebote sowie eine tiergestützte oder rhythmusorientierte Unterstützung sind möglich und werden zielgerichtet eingebunden.
Die intensive Zusammenarbeit mit den Eltern ermöglicht es, die Stärken der Familien zu fördern und diese in die Arbeit mit ihren Kindern einzubinden. Elternarbeit heißt für uns regelmäßige Elternkontakte und Elterngespräche, aufsuchende Familienarbeit, Elternaktionen und ein jährliches Eltern-Kind-Wochenende.

"Auf zu neuen Ufern!"

Für die Schüler ab Klassenstufe 8 bietet unser Jugendprojekt mit der Orientierungsklasse, der Abschlussklasse und zeitweise einer Förderklasse eine sehr enge Verbindung von Schule und Jugendhilfe.

Im Vordergrund steht in allen Klassen die Entwicklung vom Jugendlichen zum eigenverantwortlichen jungen Erwachsenen. Durch viel Raum zur Mitgestaltung und Mitsprache und eine Freiheit innerhalb bestimmter Grenzen sollen die Jugendlichen auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit unterstützt werden.
Die Schüler werden in ihrer Persönlichkeitsbildung unterstützt und es wird mit ihnen ein Stärken- und Schwächenprofil erarbeitet, welches ihnen ein realistisches Selbstbild aufzeigen soll.

Die Orientierungsklasse legt ihren Fokus auf das Schließen der Lernlücken. Das Vorbereiten auf die Abschlussklasse kann ein Ziel der Orientierungsklasse sein. Hierzu gehören neben fachlichen Wissen auch eine gewisse persönliche Reife und das Entwickeln einer Perspektive für die Zeit nach der Schule.

Das vorherrschende Anliegen in der Abschlussklasse ist die Prüfungsvorbereitung in Mathematik, Deutsch und Englisch. Durch die Durchführung eines Probeprojekts werden die Schüler auf die Anforderung der Projektprüfung vorbereitet.

Die Berufliche Orientierung und umfangreiche Praktikumsphasen unterstützen den Übergang von der Schule in den Beruf. Die Schüler lernen verschiedene Berufe kennen und können in den Praktika Kontakte zu möglichen Ausbildungsbetrieben knüpfen.

Erlebnispädagogische Impulse wie Klettern, Bouldern, Snowboarden und Kanufahren ergänzen das Konzept des Jugendprojekts.

Seit August 2013 bietet der SkF Konstanz im Arbeitsbereich Jugendhilfe eine weitere neue Leistung an, das Betreute Jugendwohnen im Rahmen einer Jugendwohngemeinschaft gemäß § 34 des KJHG (SGBVIII): In einer vom SkF angemieteten Wohnung in Konstanz werden zwei Jugendliche im Alter von 17 Jahren von unseren sozialpädagogischen Fachkräften betreut.

Ziel ist es, die jungen Menschen, die nicht mehr zu Haus leben können und möchten, in die Selbständigkeit zu begleiten. Ganz praktisch geht es in der Arbeit um das Aufbauen einer tragfähigen Beziehung, Gestaltung der Wohnsituation, Freizeitgestaltung, Umgang mit Geld, konkrete Alltagsgestaltung wie z.B. gemeinsames Einkaufen, Entwicklung einer schulischen bzw. beruflichen sowie persönlichen Perspektive.